Wie gastfreundlich sind die Schweizer wirklich?

Schweizer Gastfreundschaft

Schweizer Gastfreundschaft: Ist sie wirklich so schlecht, wie oft behauptet? Unser Gastautor hat sich mit diesem Themen intensiv auseinandergesetzt.

Die Schweiz ist eines der reichsten und modernsten Länder der Welt. Urlaub in der Schweiz, das sind  Komfort, Einzigartigkeit und eine göttlich schöne Landschaft.
48 Viertausender kann das kleine Land vorwiesen und viel mehr Dreitausender und Zweitausender.

Mit dem Matterhorn, dem Wahrzeichen der Schweiz, das im Kanton Wallis liegt, beeindruckt man international. Des Weiteren faszinieren ebenso die Städte Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne und St. Gallen.

Trotzdem fehlt es den Schweizern und Schweizerinnen, die im Tourismus arbeiten, offensichtlich an herzlicher Gastfreundschaft, wie zahlreiche Umfragen und Studien belegen.

Studien und Umfragen zeigen fehlende Gastfreundschaft

Tourismus-Studien, die die Gastfreundschaft messen sollen, zeigen immer wieder auf, dass in der Schweiz die Gastfreundlichkeit eine Katastrophe zu sein scheint. Gewinnt der Nachbar Österreich mit Charmeoffensive jedes Ranking, tummeln sich die Eidgenossen auf den hinteren Plätzen. Italiener und Franzosen, sogar die Deutschen schneiden bei jeder Befragung besser ab.
Wie kann das sein? Ist der Schweizer/ die Schweizerin wirklich so unfreundlich?




Höflichkeit statt Freundlichkeit

Was einem in der Schweiz sofort ins Auge springt, ist die Tatsache, dass sich die Menschen sehr höflich und korrekt benehmen. Es entsteht ein freundlich wirkendes Ambiente, das sich aber nicht wirklich zu Freundlichkeit entwickelt, sondern immer auf Distanz bleibt.
Das spüren ach die Urlauber und Urlauberinnen.
Die helvetischen Tugenden offenbaren sich sehr rasch: Der Schweizer oder die Schweizerin neigen zu Understatement, verhalten sich zurückhaltend und überfallen ihre Gäste nicht mit überbordender Herzlichkeit.

Kritik an fehlender Schweizer Gastfreundlichkeit

Immer wieder werden Stimmen laut, die die katastrophalen Bewertungen in Bezug auf Gastfreundlichkeit, zum Thema machen. Man solle sich doch Nachhilfe von den Österreichern holen, die mit Schirm, Charme und Melone die ganze Welt um den Finger wickeln, während man den Schweizern vorwirft, hölzern, verkrampft und verschlossen zu sein. Trainings in diesem Bereich zielen darauf ab, die Freundlichkeit gegenüber dem Gast zu erhöhen.
Denn diese Tugenden vergrößern die Zufriedenheit der Gäste und locken sie vermehrt ins ohnehin schon schöne Land. Vielerorts erscheinen nur sehr betuchte Gäste, denn durch den teuren Franken kann sich dr Normalbürger kaum etwas leisten. So bleibt der Geldadel oder die Touristen aus Asien, die sich in der Schweiz alles kaufen, was ihr Herz begehrt. So finden sich doch die Marken, die in den asiatischen Ländern sehr populär sind.
Luxuslabels und Hotels bzw. Restaurants der Spitzenklasse erwecken den Eindruck, dass die Schweizer sich elitär fühlen. Qualitätsansprüche sind in diesem Land sehr hoch und das spürt der Gast nicht nur im Preis.

Schweizer Gastfreundschaft – Fazit

Nichtsdestotrotz strotzt die Schweiz von Herzlichkeit und es stimmt nicht, dass alle so unfreundlich wären, wie mancher Zeitungsartikel behauptet. Die Schweizer und Schweizerinnen sind schon freundliche Menschen, haben aber so wie ihre Berge Ecken und Kanten, die sie umso liebenswürdiger machen. Vielleicht lässt der Charme, den nun mal die Österreicher für sich gepachtet zu haben scheinen, in der Schweiz zu wünschen übrig.

Aber auf die Schweizer ist Verlass, wenn sie dich unterstützen, dann machen sie das perfekt und ehrlich. Gut aufgehoben und verwöhnt, so erlebt der Gast das Gastland Schweiz!




Hast du Erfahrungen als Tourist in der Schweiz gemacht und möchtest uns deine Erfahrungen mit der Schweizer Gastfreundschaft mitteilen? Dann kannst du das gerne im Kommentarfeld tun.

Redaktion Hotelmagazin/ Gastbeitrag

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