Seekrankheit, was das ist und was dagegen hilft

Reisekrankheit kann jeden treffen

Die Seekrankheit ist eine Form der Reisekrankheit und macht sich mit Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Schweissausbrüchen, Blässe, Übelkeit und Erbrechen bemerkbar. Es müssen nicht alle genannten Symptome  gleichzeitig eintreffen, auch ist die Seekrankheit nicht immer gleich stark ausgepräft. Oft fühlen sich Betroffene aber wirklich sehr elend.

Eine Seefahrt ist nicht immer lustig




Über die Seekrankheit berichteten Seefahrer schon in der Antike. Sie ist also keineswegs eine Modeerscheinung und sie lässt sich schon gar nicht mit gutem Zureden abstellen. Ob seekrank oder reisekrank – egal, wie du es nennen möchtest, wen es einmal erwischt hat, der will das nie wieder erleben!

12019 / Pixabay

Aber wie entsteht dieses vernichtende Gefühl eigentlich? Ständiges Schaukeln bringt das Gleichgewichtsorgan an seine Grenzen. Dadurch sendet es widersprüchliche Infos ans Gehirn, welches versucht, diese richtig zu verarbeiten. Das ist allerdings nur eine sehr laienhafte Erklärung. Wenn du eine Schiffreise, eine längere Busreise oder eine Wüstensafari auf dem Rücken eines Kamels planst und weisst, dass du unter der Reisekrankheit leidest, solltest du dringend rechzeitig mit deinem Hausarzt sprechen. Er kann dir auch genau beschreiben, was es mit der Seekrankheit auf sich hat.

Leichte Formen der Reisekrankheit

Nicht immer kommt es zu massiven Problemen oder gar Kreislaufzusammenbruch. Leichte Formen der Reisekrankheit oder Seekrankheit führen zu Kopfschmerzen und unerklärlicher Müdigkeit. Mitunter schwitzen die Betroffenen stark. Dann ist es noch an der Zeit, schnell etwas zu unternehmen, damit sich die Symptome nicht verstärken.

Vorbeugen von Seekrankheit und leichte Beschwerden lindern

  • Wenn du weisst, dass dir auf Reisen schnell übel wird, solltest du im Auto und im Bus vorn und vor allem immer in Fahrtrichtung sitzen.
  • Verzichte darauf zu lesen, zu stricken oder auf dem Handy herumzutippen, schaue stattdessen in Fahrtrichtung, bzw. auf einer Schiffreise auf den Horizont.
  • Auf Schiffen solltest du gerade sitzen und dich möglichst wenig bücken.
  • In Flugzeugen den Kopf anlehnen und nicht aus dem Fenster schauen. Am besten die Augen schliessen.
  • Was in dem Fall eigentlich klar sein sollte, möchten wir trotzdem erwähnen: Alkohol ist für Seekranke auf Reisen tabu!
  • Achte darauf, die Reise weder mit leerem noch mit zu vollem Magen anzutreten. Iss vor oder während der Reise etwas Leichtes und vermeide zu stark gewürzte oder sehr fettige Speisen.
  • Vergiss nicht, rechtzeitig zur Vorbeugung Reisekaugummi oder Reisetabletten besorgen.
  • Aus der Naturmedizin ist Ingwer als Mittel gegen Übelkeit bekannt.

Was tun, wenn dich die Seekrankheit erwischt hat?





Es gibt leider weder Wundermittel noch Medikament aus der Apotheke, die helfen könnten, wenn es dich so richtig erwischt hat. Wenn der Magen rebelliert und du dich übergeben musst, dann tu es ohne Scham. Seekrankheit kann jeden treffen, das hat nichts mit Schwäche zu tun. Lege dich hin, am besten auf den Rücken. Ist keine Bank in der Nähe, lege dich auf den Boden. Schliesse die Augen und falls du kannst, schlafe ein bisschen.

Es ist nur ein kleiner Trost, aber, auch wenn du im Moment am liebsten sterben würdest:
Die Seekrankheit geht vorbei!

Redaktion Hotelmagazin/ sig

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